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Weinregionen -
Deutschland
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Mit seinen 26.330 Hektar Rebfläche ist Rheinhessen das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Das heisst, dass etwa ein Fünftel der Region Rheinhessen mit Rebstöcken bepflanzt ist, aus denen über 6.000 Winzer pro Jahr mehr als 2,5 Millionen Hektoliter Wein gewinnen.
Zu den in diesem Gebiet bevorzugt angebauten Rebsorten zählen Müller-Thurgau, Riesling und Dornfelder, die zusammen über 40% der Sorten an Weißweinen ausmachen. Diesen drei Rebsorten folgen dichtauf Silvaner, Portugieser, Kerner, Scheurebe und Grauburgunder. Interessant dabei ist, dass die weissen Rebsorten etwa 68% der Rebflächen Rheinhessens ausmachen. Rote Rebsorten findet man vornehmlich in der Gegend um Ingelheim sowie im Wonnegau.
Dabei hat die Region Rheinhessen im Weinanbau tiefreichende Wurzeln. Bereits im Jahre 742 n.Chr. bezeugen Urkunden den "Niersteiner Glöck", die damit älteste Weinlage Deutschlands. Noch vor dem ersten Weltkrieg genossen Weine aus Rheinhessen einen ausgezeichneten Ruf bei internationalen Weinkennern. Vor allem der Niersteiner Riesling erzielte auf Auktionen Spitzenpreise. Aber auch heute noch gelingt es rheinhessischen Winzern, die gute Lage der Region zu nutzen und ausgezeichnete Weine herzustellen.
Im Mai 2008 wurde Rheinhessen "geadelt" und seine "Weinhauptstadt Mainz" in die Liste der Great Wine Capitals aufgenommen, wo es in einer Reihe mit namhaften Weingebieten wie Rioja, Bordeaux, Toskana und vielen weiteren mehr zu (wein-)weltweiter Bekanntheit gelangt.
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