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Mittelrhein
Weinregionen - Deutschland
Es gibt in Deutschland insgesamt dreizehn Anbaugebiete für Wein. Das im Mittelrhein ist eins davon. Es wird auf einer Fläche von 464 Hektar betrieben und ist eine ausgewiesen Region für Qualitätswein.

Die Mittelrheinregion ist 11 Großlagen aufgeteilt. Und diese sind nochmals in 111 unterteilt. Die gesamten Großlagen vom Süden der Region in den nördlichen Teil sind: Bereich Loreley, Burg Reichenstein, Bacharach (Burg Stahleck), Herrenberg, Oberwesel (Schloss Schönburg), Loreleyfelsen, St. Goar (Burg Rheinfels), Gedeonseck, Marksburg, Lahntal, der untere Mittelrhein, Leutesdorf (Burg Hammerstein), Bereich Siebengebirge und den Petersberg.
Die populärsten Einzellagen sind Bacharacher Hahn, Bacharacher Posten, Bacharacher Wolfshöhle, Bopparder Hamme (Feuerlay, Mandelstein u. a.), Oberweseler Ölsberg.

Die Rebsorten die dort angepflanzt und geerntet werden sind zum größten Teil Riesling mit 70 Prozent der Rebflächen. Wesentlich weniger, aber dennoch die zweitgrößte Anbausorte ist der Spätburgunder Müller- Thurgau oder Rivaner mit jeweils sieben Prozent. Den Anschluss bildet, mit fünf Prozent, der Kerner, gefolgt von Dornfelder- Wein, der zu zwei Prozent hergestellt wird. Die Schlusslichter bilden Scheurebe, Weißburgunder, Grauburgunder und Portugieser.

Die Betriebe, die sich ort zum Winzern niedergelassen haben sind eher kleine privat Betriebe und daraus folgt, dass der An- und Ausbau des Weins durch eine Hand, ohne Hilfe von Fremdfirmen getätigt wird. Die dort angebauten Weine sind eher selten im Supermarkt zu erstehen, sondern meist nur direkt über den Winzer. Die Betriebe dort haben kaum Genossenschaften. Die Ausnahme bilden die Hammersteiner und Leutesdorfer Winzer. Die haben sich in Anlehnung an einen Fernwanderweg, den Rheinsteig, zusammengetan. Und bilden jetzt die Gruppe Weinsteigwinzer.