| Ahr |
| Weinregionen - Deutschland |
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Das Weinbaugebiet an der Ahr ist das nördlichste Anbaugebiet Deutschlands. Es verdankt seinen Namen dem gleichnamigen Fluss, der sich am Fuße der Weinberge entlang schlängelt. Die Weinregion erstreckt sich auf 548 Hektar Rebfläche, darauf werden hauptsächlich Rotwein (88 %) und zum kleineren Teil Weißwein (12 %) angebaut. Die günstige Südlage der Weinhänge lässt die Trauben, im Vergleich zu anderen Anbaugebieten, etwas länger in der Sonne reifen. Dadurch erhalten sie ihr typisches Aroma. Der Spätburgunder, eine der edelsten Rebsorten, ist dabei der am meisten angebaute Rotwein. Er findet an der Ahr beste geologische und klimatische Bedingungen vor. Der Frühburgunder, eine fürhe Variante des Spätburgunders gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und wurde dieses Jahr bereits auf ca. 30 Hektar angebaut. Der gute Ruf des Ahrweines beruht auf der Tatsache, dass in den letzten 15 Jahren hier vor allem hervorragende Rotweine angebaut wurden. An der Ahr werden 45 weiße und 22 rote Rebsorten geerntet. Von diesen 67 Rebsorten besitzen ca. 15 eine Marktbedeutung. Die günstige Lage der Weinregion der Ahr mit ihrer Nähe zu Köln und Bonn hat sicherlich zum Vermarktungserfolg maßgeblich beigetragen. Dieser begründet sich aber hauptsächlich auf dem Bestreben aller Weingüter der Region, erstklassige Rotweine zu erzeugen, die sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich zu den bedeutendsten Weinen zählen. |