Das Weinetikett und Wein Etikett

Wenn Sie einen Wein kaufen, werfen Sie unweigerlich einen Blick auf das Weinetikett, um sich über das Produkt zu informieren, das Sie sich ausgesucht haben. Dabei stellt das Weinetikett die Informationsgrundlage für die Entscheidung zum Kauf eines Weines dar. Weinetiketten unterliegen einer detaillierten Regelung, was deren Inhalt sowie teilweise auch den formalen Aufbau des Etiketts betrifft. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen verpflichtenden und zulässigen Angaben. Die ersteren müssen, die letzteren können auf dem Etikett vorhanden sein. Nach der deutschen Aufmachungsvorschrift müssen bestimmte Angaben leicht sichtbar auf dem Etikett gemacht werden. Dazu gehören Informationen bezüglich der Qualitätsstufe des Weines sowie seiner Art, seine geographische Herkunft, der Abfüller, der Alkoholgehalt, das Nennvolumen der Flasche, die amtliche Prüfungsnummer sowie seit 2006 der Hinweis auf Sulfite, falls der Wein bei seiner Herstellung geschwefelt wurde. Neben diesen Pflichtangaben gibt es eine Reihe von Informationen, die wahlweise auf dem Etikett ausgewiesen werden dürfen, solange die nötigen Voraussetzungen dafür gegeben sind und die Informationen der Wahrheit entsprechen. Am Gängigsten sind Angaben zum Jahrgang des Weines, seiner Rebsorte und seinem Anbaugebiet. Zusätzlich kann eine Geschmacksangabe wie trocken, halbtrocken, lieblich oder süß aufgeführt sein. Seit 2007 sind auch Verzehrempfehlungen für den Verbraucher wie die optimale Trinktemperatur sowie harmonierende Speisen auf Etiketten erlaubt.