Weißburgunder

Rebsorten - Weisswein

Der Weißburgunder gilt als die hellste aller Burgundersorten und entstammt einer Mutation des Grauburgunders. Die sehr alte Rebe aus dem Burgund war schon im 14. Jahrhundert bekannt und wird in zahlreichen Regionen angebaut. Im Elsass und Burgund kennt man den Weißburgunder unter der Bezeichnung Pinot blanc. In Deutschland gedeihen die Reben vorrangig in den warmen Regionen Badens oder der Südpfalz. Weitere Anbaugebiete sind Südtirol, die Steiermark, die Schweiz oder Slowenien.

Die gelbrötlichen Beeren sind rund bis oval und mittelgroß. Der Weißburgunder ist leichter als der verwandte Grauburgunder. Die Weine sind elegant und fruchtig, besitzen einen nussigen Geschmack und Aromen von Apfel, Mandel und Zitrusfrüchten. Ein Weißburgunder ist ein angenehmer Begleiter zu allen Gerichten der leichten Sommerküche. Seinen gehaltvollen, blumigen Geschmack entfaltet er besonders gut bei Fischgerichten, Spargel oder Gratins.

Weißburgunder zählt zu den eher schwierig zu kultivierenden Rebsorten. Die Reben treiben mittelfrüh aus und sind so anfällig für spät einsetzende Fröste. Da die walzenförmigen Trauben eine sehr dünne Haut besitzen, kann durch verletzte Trauben frühzeitig Saft austreten. Die Reben sind ebenfalls anfällig für den Befall mit Mehltau. Lockere, fruchtbare Böden und sonnige Hanglagen gelten als ideale Anbaubedingungen für Weißburgunder. Der Wein eignet sich auch hervorragend für den Ausbau in Barrique-Fässern.