| Rosewein |
| Rebsorten - Rosewein | |||
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Der Schillerwein ist gemischt aus roten und weißen Trauben, ein sogenannter Rosewein. Mitunter wird er auch Rotling genannt. Auf die Bezeichnung Schillerwein trifft man erstmals im 18. Jhd. Er kommt aus den Regionen Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller, Franken, Hochrhein-Bodensee, Mittlerer Oberrhein, Neckar-Alb, Nordschwarzwald, Ostwürttemberg, Schwarzwald-Baar-Heuberg, Stuttgart, Südlicher Oberrhein und Unterer Neckar. Er wird nur in Baden-Würtemberg hergestellt. Es dürfen alle Rebsorten aus der Region verwendet werden. Der Anteil der weißen Trauben muss überwiegen und die Trauben müssen ein gesetzlich vorgeschriebenes Mostgewicht haben. Das wird mit einer speziellen Waage kontrolliert und ist für jede Sorte und jedes Anbaugebiet einzeln festgelegt. Der Schillerwein lässt sich gut zu Gemüse, Fisch und Fleisch trinken oder auch einfach als Schorle an heißen Tagen. Die Temperatur wenn man den Wein trinkt sollte 10-12 Grad haben. Wie der Wein zu seinem Namen kam, ist nicht bekannt. Entweder nach dem Dichter Friedrich Schiller oder einfach nach der hellroten Farbe des Roseweines. Aber auch andere Weine dürfen den Namen Schillerwein tragen wie Ein Qualitäts-Schaumwein b. A. oder Qualitäts-Perlwein b. A, solange sie aus dem selben Gebiet stammen wie der Schillerwein. Der Wein riecht nach einem blühenden Wiesenstrauss und hat eine hellgoldene Farbe. In Würtemberg trinkt man den Schillerwein nicht aus Weingläsern sondern aus normalen Viertelgläsern.
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