Rosewein

Roséwein ist nicht wie Sie vielleicht vermutet haben ein Gemisch aus Weiß- und Rotwein, sondern ein Wein aus blauen oder roten Trauben. Die lachs- bis kirschrote Färbung entsteht durch die Art der Vinifizierung. Bei der Herstellung liegen die Trauben nur wenige Stunden auf der Maische, danach wird der Most abgelassen und gärt ohne die Schalen. Die rote Färbung wird umso intensiver, je länger Most und Traubenschalen zusammen bleiben. Kurz gesagt ist Roséwein Rotwein, der wie ein Weißwein hergestellt wird. Ausnahme hierzu ist der Roséschaumwein. Dieser ist ganz normaler Weißwein, dem bis zu 20% Rotwein beigemischt wurde. Für normalen Roséwein ist dieses Verfahren allerdings nicht zulässig. Im Gegensatz zum Rotwein, sollten Sie einen Roséwein so jung wie möglich trinken. Es gibt zwar Weine, die einige Jahre Flaschenreife vertragen – zum Beispiel aus dem Anbaugebiet Tavel in Frankreich –sobald jedoch die Farbe bräunlich wird, sollten Sie den Wein nicht mehr trinken, er ist dann zu alt. Das Angebot an Roséwein ist genau so vielfältig wie seine Qualität und der Geschmack. Am besten probieren Sie zunächst einige, um zu entdecken, welcher Ihnen am besten zu welchem Essen schmeckt. Wir empfehlen Ihnen einen kühlen Roséwein zur leichten Sommerküche, wie zu Salaten, kalten Gemüsesuppen oder exotischen Früchten.

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1 Badisch Rotgold
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