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Qualitätsstufen
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Drei Erzeugerländer, nämlich Kanada, Deutschland und Österreich sind im wesentlichen an der Produktion von Eiswein beteiligt. Grund hierfür sind allein die klimatischen Bedingungen, die sowohl eine ausreichende Reife der Trauben gewährleisten müssen, als auch die Chance bieten, deren Ernte erst bei Temperaturen unter minus 7 Grad Celsius vorzunehmen.
Während der gesamten Vegetationsperiode bedarf es spezieller Kultivierungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Nachdem die vollreifen Trauben im Herbst gegen den Appetit der Vögel in Folie gepackt wurden, werden am ersten kalten Wintermorgen die gefrorenen Beeren mühsam gelesen. Sofort schließt sich der Prozess des Kelterns an, damit aus den eisigen Beeren der süßeste Saft - ohne die gefrorenen Wasseranteile - gewonnen wird.
Dabei wird im Vergleich zu anderen süßen Weinen ein hoher Säuregrad erreicht, der zusammen mit der im Herbst ausgesuchten hohen Beerenqualität die Grundlage für einen hochwertigen, frisch-fruchtigen Geschmack bildet.
Da die Winzer ihr Spiel mit den Launan der Natur recht oft auch verlieren und ganze Eiswein-Lesen dem Wetter zum Opfer fallen, ist Eiswein eine Rarität und verlangt einen stolzen Preis, der jedoch durch das außergewöhnliche Geschmackserlebnis rechtfertigt wird.
Die optimale Trinktemperatur liegt zwischen 10 und 12 Grad Celsius, wobei der Eiswein besonders als Begleiter von Desserts und Edelschimmelkäse geschätzt wird.
Die Lagerfähigkeit von Eiswein reicht unter guten Bedingungen bis zu 30 Jahren.
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