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Landwein
Qualitätsstufen
Als Landwein wird ein Wein bezeichnet, der in der Qualitätshierarchie der Weine an zweit niedrigster Stelle zu verorten ist. Er folgt dem Tafelwein, der in die geringste Qualitätskategorie einzuordnen ist, steht aber unter dem Qualitätswein. Der Landwein zeichnet sich durch seinen trockenen oder halbtrockenen Geschmack aus. Er übertrifft den Tafelwein im Alkoholgehalt um etwa 0,5 Prozent, höchstens aber 15% Vol und der Restzuckergehalt darf nicht über einer Grenze von 18 g/l liegen. Bei der Herstellung des Landweins ist es erlaubt dem Most, der mindestens 50° Öchsle aufweisen muss, vor der Vergärung Zucker beizumengen. Auf dem Weinetikett muss die Herkunft der Trauben aufgeführt sein. In Deutschland darf der Wein, der die Bezeichnung Landwein trägt nur aus zugelassenen Landweinbaugebieten stammen, von denen es 20 Gebiete gibt. Diese Zahl lag vor 1983 noch bei 15. Landweinbaugebiete in Deutschland sind zum Beispiel Regensburg, Altrheingau, Mosel, und einige mehr. In Frankreich wird der Landwein als Vin de Pay bezeichnet, in Spanien lautet die Bezeichnung Vino de la tierra und in Italien Indicazione geografica tipica. Die Landweine werden gerne als Schorle getrunken oder zum Vesperbrot. Der Landwein ist in Deutschland weniger verbreitet, 95 % der Weine die Hierzulande hergestellt werden erfüllen mindestens die Qualitätsanforderungen eines Qualitätsweins.