Schweizer wollen Kampf gegen Alkoholmissbrauch aufnehmen
Nach Frankreich und Deutschland erwägt nun auch die Schweiz den Kampf gegen den Alkoholmissbrauch aufzunehmen. Mindestpreise für Bier, Wein und Schnaps werden in Erwägung gezogen heißt es heute in der Basler Zeitung. Maßnahmen wie Testkäufe, Mindestpreise auf den Alkohol und Verbote gegen Massenbesäufnisse sind für den Bund denkbare Maßnahmen. Der Bund ist nämlich der Meinung das Alkohol zu günstig zu haben ist und die Jugendlichen deshalb teilweise solche Massenbesäufnisse starten können. Aber sind Mindestpreise da die Lösung frage ich mich?
Man schädigt ja auch den, der sich einfach nur mal ab und an ein Bierchen und ein Weinchen gönnt mit den Preiserhöhungen. Nach den Erhöhungen der Preise für Alkopops haben die Jugendlichen angefangen sich diese selbst zu mixen. Was passieren kann wenn selbstgebrannte Schnäpse in Umlauf kommen würden, hat ja der Fall in der Türkei letztens gezeigt. Gesagt wurde aber auch das solche Billigprodukte eigentlich nur von Massenkosumenten gekauft werden sollen. Gerade letztens haben wir ja in einem Interview mit Mario Scheuermann gehört das auch günstige, ja sogar billige Weine sehr gut sein können. Nun ja, auch wenn es sich in diesem Fall um die Schweiz handelt, gut finde ich das nicht. Sicherlich kann man auch hier wieder heftig diskutieren aber so ist meine Meinung.



