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Deutscher Rotweinpreis 2009 - Die Sieger

Baden und Württemberg trumpfen auf. Das ist die Schlagzeile die man auf vielen Onlineportalen heute lesen konnte. Der Deutsche Rotweinpreis wird von der Vinum ausgerichtet und brachte einige Überraschungen mit sich.

Ein Trollinger, der tatsächlich in der Kategorie unterschätzte Sorten gewann, womit anscheinend niemand rechnete, war eine dieser Überraschungen. Dieser stammt vom Betrieb Fellbacher Rainer Schnaitmann.

Die Weingärtnergenossenschaft Bad Cannstatt siegte gemeinsam mit dem Ahr-Weingut Burggarten aus Heppingen in der Kategorie „Klassische deutsche Sorten“ mit einem feinwürzigen Samtrot.
Die Genossenschaft siegte ausserdem bei den Cuvees. Hier teilte man sich den Erfolg mit den Winzerbrüdern Rings aus Freinsheim.

G.A. Heinrich aus Heilbronn siegte mit einem überraschend frischen 2003er Lemberger in der Lemberger Kategorie vor z.B. Weingut Karl Haidle aus Kernen-Stetten.

In der Kategorie „Internationale Klassiker“ dominierte die Sorte Syrah. Es siegte Fritz Wassmer aus dem badischen Bad Krozingen-Schlatt vor dem Weingut der Stadt Mainz. Winzer Michael Fleischer konnte den zweiten Rang verkraften, er hatte mit einem Cabernet Dorio in der Gruppe der „Neuzüchtungen“ die Nase vor einem Dornfelder, abermals vom Weingut Haidle.

In der Kategorie der Edelsüßen konnte sich das Weingut Manz aus Weinolsheim durchsetzen. Man siegte mit einem Eiswein vom Spätburgunder vor dem fränkischen Weingut Störrlein & Krenig aus Randersacker mit einer Spätburgunder Trockenbeerenauslese.

Einen Ehrenpreis erhält ein Pfälzer Winzer bei der Siegergala, von dem es sage und schreibe 13 Weine in die Finale der entsprechenden Kategorien schafften.

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